Anubis Erfahrungen mit Chaosdämonen TTM Kutami Turnier

Anubis Erfahrungen mit Chaosdämonen TTM Kutami Turnier 

Mein erstes Turnier nach neuem Regelwerk habe ich als Bremer im Bremer Kutami am 19.08.17 bestritten. Es war ein eher kleineres TTM-Turnier, was auf 20 Plätze ausgelegt war und letztendlich 16 Teilnehmer hatte.

Ich spielte seit langem mal wieder Dämonen. In der 7ten war ich zwar auch vereinzelt mit Tzeenchlastigen Dämonen unterwegs. Meistens hatte ich jedoch meine roten Ynnari-Eldar dabei.

 

Meine Armeeliste bestand aus Folgendem:

126 Brims/14 Blue Horrors, Belakor, Changling, 4 Nurgle DP, Ariman, 3 Exaltet Flamern und zwei kleineren Psyonikern.

 

 

Mein erstes Spiel mußte/durfte ich gegen Lys aus Hamburg bestreiten. 

Gegen ihn habe ich schon auf diversen Turnieren im Norddeutschen Raum gespielt. Er ist ein sehr fairer und angenehmer Gegner, der relativ regelfest ist. Von der Spielstärke her würde ich sagen, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. Deshalb sind unsere Spiele meist „hart“ und mit ungewissen Ausgang. Oft läuft es auf ein Unentschieden hinaus, weil keiner so richtig die Initiative ergreift und man sich belauert.

Gestern lief dass Spiel jedoch anders.

Missionen: 3 Karten, Marker halten alle 2 Punkte, ein hoher, 4P, und ein niedriger Marker, 1P

Ich durfte letzen Marker aufstellen. Aufstellung wurde 6. Feindberührung. Durch die Seitenwahl hatte ich deutlich mehr Marker in meiner Reichweite, inklusive des hohen Markers.

Lys überließ mir den ersten Zug, obwohl er deutlich eher fertig war als ich. Meine Liste hat 26 „Drops“.

Mit Advancen schob ich meine Armme stramm von meiner Aufstellungszone, an der ich press aufstellte, nach vorne.

Von hier konnte ich ein wenig smiten und schießen. Vieles war jedoch noch nicht in Reichweite da Lys eher an seiner Kante aufgesteltl hatte.

Aber man gewinnt ja nicht durch Vernichtung sondern durch Spielfeldkontrolle. Und die lag nun klar bei mir.

Lys spielte Space Mariens Salamanders mit 10 Melter Attack Bikes, 2 Culexus, und den üblichen HQ auswahlen. Hinzu kam ein Sormraven.

In seiner ersten Runde konnte er eine kleine Bresche in meine Brims schlagen. Deshalb konnte er mit diversen Meltabikes auf meine DP schießen. Diese waren durch 5er Retter und 5er wiederwärtig zäh jedoch extrem haltbar. Da verschiedene Bikes auf verschiedene DP aufgrund der Positionierung schießen mussten, fiel hier keiner (ich habe im gesamten Turnier nur ca 3-4 DP verloren).

In meiner zweiten Runde konnte ich dann mit den DP viele Bikes angreifen, zerstören bzw. binden. Ein Stellungsfehler von mir (Brims im Weg) verhinderte, dass Belekor seinen Stormraven attackieren konnte. Der ist mit särke 7, Rend 5 und festen 3 Schaden extrem gut darin, sowas anzugehen. Der Stormraven wurde zwar gut angesmitet, jedoch nicht kampfunfähig gemacht.

Lys konnte in seinem zweiten Spielzug mit dem Raven meinen Changling rausnehmen. Auch 140 Horrors können nicht in alle Richtungen abdecken.

Im dritten und bereits aus zeitgründen letzten Zug konnte ich durch smiten und weiteren Nahkampf durch die DP noch gut weiter Bikes und HQ Modelle rausnehmen.

Wir hätten gerne beide noch einen weiteren Spielzug gemacht, was aber aus zeitgründnen nicht möglich war, obwohl wir beide zügig gespielt haben. Wir erhielten hier sogar eine Verwarnung, weil eigentlich mindestens 4 Spielzüge laut Orga gespielt werden mußten (die anderen Spiele wurden von uns „ordnungsgemäß“ durchgespielt, so dass dies für uns zu keinen Punktabzügen führte).

Aufgrund der Fieldkontrol konnte ich sowohl Mahlstrom und EW für mich entschieden und gewann mit 17:3. Ich glaube mein erster deutlicher Sieg gegen Lys.

 

 

Zweites Spiel gegen „Tyialo“

 

Dämonen gegen Dämonen!

EW: Marker 1 bis 4 3 Punkte, Karten Absteigend 6, 5, 4, usw.

Dominik kannte ich bisher noch nicht. Ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Vorweg: Sehr entspannt, keine Regeldiskussion, ebenfalls sehr angenehmer Spielpartner mit einer weitestgehend top bemalten Armee.

Seine Dämonen waren etwas elitärer. Er hatte nur 30 Brims dabei. Dafür neben dem obligatorischem Changling im Wesentlichen einen Tzeentch DP, einen Chaosdrachen, CSM Warp Talons, einen Landraider, Obliterators und MAGNUS.

Ich durfte durch Iniklau anfangen, nachdem sich Dominik Hammer und Ambos erwürfelte. Jeder hatte genau 3 Marker in seiner Zone.

Ich stellte wieder Press auf und ging mit advancen nach vorne. Ein wenig smite und beschuss nahm nicht viel raus. Mahlstrom lief eher so durchschnittlich. Die großen Verluste kamen erst später.

Dominik zog dann mit Drachen und Magnus vor. Der Drache flog in mein Hinterland und griff Brims an. Hier starben so ca 3 Brims.

Magnus konnte durch Warptime erfolgreich Belakor angreifen.

Belakor hielt durch seinen synchronisierten Retter vielen Attacken stand. Letztendlich kamen nur 2 Wunden mit 6 Schaden durch und Belakor durfte sich wehren und nahm Magnus ebenfalls 6 Wunden.

In meiner Runde nahm sich dann ein DP dem „durchgebrochenen“ Drachen an und konnte diesen nahezu ausschalten.

Da Magnus nun soweit vorne stand, konnte ich mit meiner ganzen Armee auf ihn smiten. Einige Smites gingen zuvor in die Obliberators. die Tyialo in seiner Runde in eine Ruine schockte. Diese wurden durch Smite vernichtet.

Magnus überlebte die weiteren Smites mit 2 LP. Belakor kamen dann noch weitere DP zur Unterstützung, was das Ende von Magnus einleutete.

Ein DP von mir griff seinen DP zuvor an. Diese überlebten beide jeweils eine Runde. Durch 2 CP konnte ich ihn in der Runde des Geners noch mal zuerst zuschlagen lassen, und dadurch den DP rausnehmen.

Der Changling erledigte dann meinen DP im Nahkampf.

Nach Wegfall von Magnus, dem Drachen, dem DP und den Obliberators und kaum Verlusten auf meiner Seite war das Spiel entschieden.

Der Landraider, der im Spiel nur Brims erschießen durfte, wurde im Nahkampf durch DP zerstört.

Das Spiel endete in der 4. Runde mit einem Wipe out und einem 20:0.

 

 

Das 3. Spiel ging gegen RZA

Ein guter Warhammer-Bekannter von mir und ebenfalls wie ich ein „Eternal Warrior“.

Da wir uns oft privat zum zocken treffen, dürfte RZA mittlerweile der Spieler sein, gegen den ich die meisten Spiele gemacht habe. Ebenfalls alles fair, ohne Regeldiskussionen und netter Atmosphäre.

RZA hat nie Mainstreamlisten und oft Auswahlen dabei, wo man sich fragt, was ist das, was kann dass, nie von gehört!

Seine Ari-Lastige Armee bestand aus vielen Mörserstellungen, Sentinels mit Laserkanonen (ich glaube diese haben im gesammten Spiel nicht ein Modell getötet), einem Vulture Gunship, 3 Assasinen, und diversen Drop Infanteristen mit Plasmawerfern, sowie 3 „Bomben“ aus FW,Cyclops Demolition Vehicle (ich dachte erst das wäre Gelände; erst als er sagte, dass ein Smite jetzt darauf ginge, weil dies die nächste Einheit ist, habe ich die überhaubt wahrgenommen/verrückte teile).

RZA gewann das Markeraufbauen. Die 4! Marker waren gerecht entlang der langen Kanten verteilt.

Wir spielten 3 geheime Karten, plus Relikt mit Mein-Haus-Dein-Haus.

RZA ermittelte den Klassiker Aufmarsch.

Trotz meiner 26 Drops war ich als erster fertig. Wie gesagt, RZA spielt experimentell.

Ich stellte wieder press in langer Reihe auf. RZA stellte seine Ari plus Sentinels an seine hintere Kante.

Inniklau gelang trotz Reroll nicht.

Somit rückte ich wieder geschlossen vor. Aufgrund RZA defensiver Aufstellung hatte ich kaum was in Smite- und Schussreichweite.

Meine Warpbolter der DP konnten jedoch durch Damage 2 erfolgreich eine Mörserstellung mit 3 Basen ausheben. Somit doch noch knapp ein FB erreicht.

Mahlstrom erfüllte ich trotz Tausch einer Karte für 2 CP kein einziges Ziel.

RZA bewegte sich mit seiner Gunline verständlicher Weise kaum. Er dropte jedoch einige der Plasma-Inf in mein Hinterland, was für ihn in gewissem Maße Mobilität brachte.

Seine Ari legte dann auf meine Brims an. Da die Mission jedoch enthielt, dass im gesamten Spielverlauf Schußattacken über 18 Zoll mit Minus eins bestraft wurden, passierte nicht wahnsinnig viel. Meine Einheiten in Changling Bubble erhielten dadurch sogasr Minus zwei. Insgesamt ging eine Einheit Brims plus hier und da ein zwei weitere.

Weiterer Spielverlauf zusammengefasst:

Ich rückte weiter vor. Insbesondere meine rechte Flanke konnte ich komplett einnehmen und somit 4 bis 5 Marker kontrollieren und somit die Spielfeldkontrolle einnehmen. Das Relikt schnappten sich bereits in Runde eins eine Einheit Brims, transportierten es zu meinem Kern meiner Streitmacht und ließen es nicht mehr los. RZA konnte dieses nicht mehr bedrohen.

RZA hatte seinen Heimmarker vor seinem Ari-kern an meiner linken gegenüberliegenden Flanke. Dies konnte er verteidigen. Ich hielt meinen Heimmaker.

Durch die Kontrolle von zeitweise 5 Markern konnte ich gut Mahlstrom Punkten. Durch das Relikt konnte ich weitere 6 Punkte gutschreiben.

Dies führte zu einem 17:3 und brachte mir mit 54 Punkten den 2. Platz. Quark war mit seinen glatten 60 Punkten einfach uneinholbar.

 

Fazit:

8te Edi top!

Die Listen sind viel bunter und abwechslungsreicher. Es spielt sich insgesamt flüssiger. Nur noch einmal Moral und keine fliehenden/sammelnden Einheiten und die absolut taktisch genialen Commandpoints (eine richtige Bereicherung/durch Reroll wird zb Würfelpech in entscheidenen Situationen minimiert) sind nur zwei Beispiele für ein angenehmeres Spielgefühl.

Mit meinen Dämonen bin ich top zufriegen. Starke Magie mit starkem Nahkampf gefällt mir als Spielweise richtig gut.

Man muss nicht mehr wie bei Eldarn 7. zittern, dass man die erste Runde ohne zu starke Verluste übersteht.

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